Inhalt
nächste Nachricht
Datum: 08.06.2026

Ausstellung macht Kinderarmut in Oberhavel sichtbar / Schau läuft bis 26.06.26

Die jüngsten – und oftmals auch verletzlichsten – Mitglieder unserer Gesellschaft stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die noch bis zum 26. Juni 2026 im Veltener Kommunikationszentrum zu sehen ist.

Auf zehn Roll-Ups vermittelt die Schau „Kinderarmut in Oberhavel“ eindrucksvoll, was Kinder- und Jugendarmut in Oberhavel bedeutet und welche Auswirkungen sie auf das Leben junger Menschen haben kann.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem „Märkischen Sozialverein (MSV) – Netzwerk Velten“ organisiert und ist im Foyer des Kommunikationszentrums, Bibliotheksgasse 1, während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek frei zugänglich.

Bild vergrößern: Ausstellung Kinderarmut im Kommunikationszentrum. © Stadt Velten
Ausstellung Kinderarmut im Kommunikationszentrum.

Entstanden ist die Ausstellung „Kinderarmut in Oberhavel“ im Rahmen des MSV-Projekts „Stark vor Ort“. Bei der Umsetzung des Projekts unterstützte die „Aktion Mensch“ mit finanziellen Mitteln. Mit der Ausstellung möchten die Initiatoren das Bewusstsein für Kinder- und Jugendarmut in unserer Region stärken. Gleichzeitig soll die Schau dazu anregen, sich mit dem eigenen Umgang mit Armut, Geld und gesellschaftlichen Ressourcen auseinanderzusetzen. Denn eingeschränktere Bildungschancen, schlechtere Gesundheitsversorgung oder eine unsichere Wohnsituation können letztlich Auswirkungen bis in das Erwachsenenalter haben. Zahlen aus dem Armutsbericht, aber auch der Fokus auf einzelne gesellschaftliche Gruppen verdeutlichen, wie stark das Thema Armut den Alltag und die Entwicklung der Kinder nachhaltig prägen.

Veltens Bürgermeisterin Manuela Nebel sagt: „Diese Ausstellung macht sichtbar, was sonst leicht übersehen wird. Sie gibt Kindern eine Stimme, für die Armut Alltag ist – hier in Deutschland, hier in unserem Oberhavel, auch in unserer Stadt und in unserer Mitte. Diese Ausstellung fordert uns nicht nur zum Hinschauen auf, sondern auch zum Handeln. Chancengleichheit darf kein Zufall sein.“

Gruppen ab zehn Personen haben die Möglichkeit, die Ausstellung nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu besuchen. Interessierte können sich hierzu an die Stadtverwaltung an Zoe Schomacker wenden: