Unternehmensbesuch: Logistikpartner Jungheinrich ist »born electric«
Was mit elektrischen Schubmast-Staplern begann, ist heute ein umfassendes, modernes und nachhaltiges Logistikpaket für Unternehmen. Das bewies die Firma Jungheinrich aus Hamburg im Juni bei der Hausmesse am Veltener Standort. Jungheinrich hat sich in den 70 Jahren seines Bestehens zum Intralogistik-Spezialisten entwickelt.
Die Firma im Ameisenweg 3 im Businesspark bietet heute alles, was die Logistik in Unternehmen vereinfacht: von kompletten Lagerverwaltungssystemen über Dienstleistungen wie Regal-TÜV, platzsparende Liftregale und Logistik-Roboter bis hin zu nachhaltigen Energiemanagement-Lösungen für Staplerflotten oder Beratungen für Lageroptimierung und Automation direkt beim Kunden.
Ein Beispiel ist die Energiemanagement-Steuerungseinheit, mit der die Last für den Verbrauch der eigenen Solaranlage gesteuert werden kann. „Wir sagen immer, wir sind ‚born electric‘ – mit Strom kennen wir uns aus. Dass wir nun auch auf Sonnenstrom setzen und Steuerungsanlagen entwickelt haben, die unseren Eigenverbrauch auf 90 Prozent steigern, ist nur konsequent. Es bringt bares Geld, da so die Stromrechnung sinkt. Dieses Wissen geben wir natürlich an unsere Kunden weiter“, erklärt Niederlassungsleiter Uwe Streicher.
In Velten arbeiten 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dazu kommen 100 weitere im technischen Außendienst und Vertrieb – größtenteils elektrisch unterwegs, versteht sich. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern übernimmt Streichers Team tausende regelmäßige Prüfungen, Instandsetzungen und Wartungen. Zum nachhaltigen Konzept des Unternehmens gehört auch, gebrauchte Stapler aufzubereiten und wieder voll einsatzfähig in ein „zweites Staplerleben“ zu bringen. „Wir wollen keine Ressourcen verschwenden“, betont Streicher, „wir wollen zeigen, wie nachhaltige Intralogistik möglich ist.“
Veltens Wirtschaftsförderin Susanne Zamecki war beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, wie Jungheinrich seinen Kunden seine Stärken in nachhaltiger Elektromobilität und automatisierter Intralogistik zugänglich macht und damit für die Wirtschaftsregion ein gutes Stück Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit sichert.“
Zur Langen Nacht der Wirtschaft am 25. September öffnet Jungheinrich seine Tore für die Öffentlichkeit – von 16 bis 21 Uhr.