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Datum: 19.02.2026

Julia Donath ist Veltens neue Bibliothekarin

Julia Donath winkt einem schon von Weitem fröhlich entgegen: „Hier bin ich!“, ruft sie aus ihrem offenen Büro in der Stadtbibliothek Velten in der Bibliotheksgasse 1. Sie ist seit Anfang Februar die neue Bibliothekarin der Ofenstadt.

Sie folgt Karina Melerowicz, die im Dezember 2025 nach 35 Jahren Einsatz für die Veltener Leserinnen und Leser in den Ruhestand gegangenen ist.

Die Veltener haben Julia Donath bereits an ihrem neuen Arbeitsplatz willkommen geheißen. „Ich wurde ganz herzlich aufgenommen. Mein erster Eindruck ist, dass es ein richtig schönes, modernes Haus ist. Ich freue mich sehr, hier arbeiten und wirken zu können“, so Julia Donath.

Bild vergrößern: Bibliothekarin Julia Donathh steht an einem Tisch mit Büchern in der Bibliothek. © Stad Velten
Julia Donath ist Veltens neue Bibliothekarin.

Die 38-Jährige ist in Hannover aufgewachsen und hat sich dort zunächst zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ausbilden lassen, bevor sie mit einem Bibliotheksstudium darauf aufsattelte. Zuletzt arbeitete sie in einer Berliner Bibliothek. Doch ihr Lebensmittelpunkt in Oranienburg und ihre beiden noch kleinen Kinder führten dazu, dass sie sich nach einer neuen Stelle in der unmittelbaren Nähe umschaute. Nun freut sie sich darauf, Vollzeit neue Akzente in der Veltener Stadtbibliothek setzen zu können:

Ich möchte erreichen, dass die Bibliothek als ein weiterer Lebensraum angenommen wird.

Bibliothekarin Julia Donath

Schon jetzt ist Velten damit auf einem guten Weg, so ihr erster Eindruck: „Vor allem die Kinder machen den Raum zu ihrem eigenen und verbringen hier ganze Nachmittage. Das ist toll.“

Ihre Hauptaufgaben bestehen zurzeit darin, die Bestände zu sichten und genau zuzuhören. Was lesen die Veltenerinnen und Veltener gerne? Welche Sparten sollten ausgebaut werden? „Großdruck ist etwa ein Thema für die Älteren. Darum werde ich mich kümmern. Aber auch die E-Medien können wir noch erweitern und Kinder anlernen, mit diesen Medien den richtigen Umgang zu finden. Das ist wichtig, denn daran kommt heute keine Bibliothek mehr vorbei.“ Zugleich will sie die Leseförderung aber nicht aus den Augen verlieren: „Mein Herz schlägt deshalb auch sehr für Lesungen.“

Öffnungszeiten:

Die Stadtbibliothek ist wieder regulär geöffnet:  

  • Montag und Dienstag: 12 bis 18 Uhr
  • Donnerstag: 10 bis 18 Uhr

Stadtbibliothek