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Zugelassene Vorschläge 2020/21

Diese Vorschläge haben es auf den Abstimmungszettel geschafft:

Natur und Umwelt

1. Urban-Gardening: eine essbare Stadt

Eine essbare Stadt Velten (Urban-Gardening) nach dem Vorbild der Stadt Nürnberg (Pilotprojekte) www.essbare-stadt-nuernberg.de. Auf der Seite sind mehr Informationen und Vorteile genannt, als wir hier Platz haben. Denn wir sehen viel Potential hier und wünschen uns für unseren Sohn Aaron (5 Monate) eine Stadt der Zukunft. Eine Stadt der Vielfalt, der Begegnung, des Lernens, der Verantwortung. Wir glauben an solche Pilotprojekte, und Velten hat wohl nicht zuletzt dank seiner Bürgermeisterin, die uns sehr engagiert zu sein scheint, die Möglichkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen in der Region OHV. Daher freuen wir uns auf Ihre Rückmeldung, ob wir den Startschuss initiieren dürfen: „Die essbare Stadt Velten“.

Der Vorschlag ist gemäß Richtlinie zum Bürgerhaushalt ab­ stimmungsfähig. Auf geeigneten Flächen im Stadtgebiet kön­nen einige Obstbäume- und -sträucher angepflanzt werden.

Kosten: zirka 2.000 Euro

2. Müllentsorgung in den Tonbergen

Wir wohnen im Mühlenweg und gehen viel in den Tonbergen (Verlängerung Mühlenweg) auf den Feldern spazieren. Dort laden bisher leider viele Menschen ihren Sperrmüll ab und verschmutzen die Umwelt. Es wäre schön, wenn dies in einer städtisch organisierten Aktion beseitigt wird.

Kosten: zirka 15.000 Euro

3. Wildblumenwiese

Wildblumenwiesen unter anderem auf dem Mittelstreifen in der Poststraße, in der Kochstraße am Viktoriapark und Feldstraße. Hier gibt es große Flächen, die nicht gemäht werden müssten und stattdessen Wildblumenwiesen angelegt werden könnten. Dazu Hinweisschilder für die Bedeutung zu den natürlichen Lebensräumen für Bienen und Insekten anbringen. Mit der Maßnahme könnten zirka. 500 Quadratmeter Wildblumen ange­pflanzt werden.

Kosten: zirka 11.000 Euro

4. Stadtputz am Samstag

Der Stadtputz wurde schon vor einigen Jahren in Velten durchgeführt und von anderen Gemeinden lobend als vorbildliches Beispiel erwähnt. 2019 wurde er aufgrund geringer Beteiligung abgeschafft. Der Müll ist aber nicht weniger geworden in Parks, Wohngebieten, an Straßenrändern und auf Spazierwegen. Handschuhe, Reinigungswerkzeug und Mülltüten werden von der Stadt bereitgestellt und auch der Abtransport des Sammelgutes wird organisiert. Es könnte auch ein Projekt für die Schulen werden, denn Natur und Landschaft sind als Grundlage für Leben und Gesundheit der Menschen auch in Verantwortung für künftige Generationen zu schützen. Die Europäische Woche der Abfallvermeidung findet vom 20.11. bis 28.11.2021 statt. Unterstützung könnte es auch vom Umweltbundesamt dazu geben wie folgender Link verspricht: www.letscleanupeurope.de. Gemeinsames Aufräumen von Jung und Alt wäre ein Beitrag zur Bewusstseinsbildung. Als Dank für die Helfer könnte an einem zentralen Ort gegrillt bzw. ein Imbiss (belegte Brötchen, Kuchen, Obst) und Getränke gereicht werden.

Kosten: zirka 2.000 Euro

5. Essbare Stadtkultur – Obst pflanzen

Auf den breiten Rasenflächen an der Feldstraße könnten eine kleine Obstallee oder Nasch- und Beerensträucher gepflanzt werden. Bäume und Sträucher haben einen erheblichen Einfluss auf das Mikroklima. Die Gegend um
das Seniorenheim ist im Sommer immer sehr heiß. Außerdem könnte dem Rückgang von Obstalleen (eine typische Straßenbegrünungsart in Brandenburg) hiermit entgegengewirkt werden. Anbei ein interessanter Link, falls die Umsetzung durch andere Fördermittel realisiert werden könnte: https://www.naturschutzfonds.de/natur-schuetzen/projektfoerderung/projektarchiv/projektarchiv-2016/november-2016.

Momentan ist zu beobachten, dass in Velten die Obstbäu­me vermehrt von Borkenkäfern befallen werden. Daher wäre ratsam auch klimawandelresistente Baumarten zu testen. Als Wildobstbaumart bieten sich hier die Kornelkirsche und die Felsenbirne an. Aufgrund bereits vorhandener Leitungsstrassen wäre eine Pflanzung von sechs Kornelkirschen (Cornusmas) als Hochstamm denkbar. Die Früchte sind essbar und schmackhaft.

Kosten: zirka 9.000 Euro

Kultur und Kunst

6. Fest zum Kindertag

Am Kindertag ein Fest für die Kinder mit evtl. Bühnenprogramm, Spielen, Basteln oder auch Karussells. Standort dafür wäre Marktplatz oder Wiese zwischen Marktplatz und Ofen-Stadt-Halle.

Die Umsetzung müsste aufgrund personeller Ressourcen über einen externen Dienstleister erfolgen.

Kosten: zirka 15.000 Euro

7. Willkommensnachmittag für Neu-Veltener mit der Bürgermeisterin

Willkommensnachmittag für Neu-Veltener mit der Bürgermeisterin. 2-mal im Jahr: Museumsbesuch und Kaffee und Kuchen-Treffen.

Kosten: zirka 3.000 Euro

8. Kunstwerk auf dem Mittelstreifen der Poststraße

Ein Kunstwerk aus Keramik auf dem Mittelstreifen der Poststraße, zum Beispiel von Christine Gersch.

Kosten: zirka 15.000 Euro

9. Konzerte für Schülerbands, Chöre und Newcomerbands aus der Region

Konzerte für Schülerbands, Chöre und Newcomerbands aus der Region (nach der Pandemie). Mögliche Orte: Ofen-Stadt-Halle, Kommunikationszentrum, Festwiese vor der Ofen-Stadt-Halle, Rathausplatz.

Der Vorschlag wäre als eine Art Festival (1 Tag) umsetzbar, die Umsetzung müsste aufgrund personeller Ressourcen über ei­nen externen Dienstleister erfolgen. Der passende Ort müsste noch gefunden werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

10. Theateraufführungen von Theatergruppen aus der Region

Theateraufführungen von Theatergruppen aus der Region, zum Beispiel Seniorenvereine, Schüler-AGs, Volkshochschule et cetera (nach der Pandemie). Mögliche Orte: Ofen-Stadt-Halle, Kommunikationszentrum, Festwiese vor der Ofen-Stadt-Halle, Rathausplatz.

Der Vorschlag wäre als eine Art Festival (ein Tag) umsetzbar, die Umsetzung müsste aufgrund personeller Ressourcen über ei­nen externen Dienstleister erfolgen. Der passende Ort müsste noch gefunden werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

11. Töpferkurse für Jugendliche

Eine maximal mögliche Anzahl an Töpferkursen für Jugendliche zu verschiedenen Zeiten, zum Beispiel nachmittags und abends. Bei guter Nachfrage soll die Angebotszahl erhöht werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

12. Freizeitangebote für Jugendliche mit KünstlerInnen und MusikerInnen

Eine maximal mögliche Anzahl an Freizeitangeboten für Jugendliche mit KünstlerInnen und MusikerInnen. Die KünstlerInnen und MusikerInnen werden im Rahmen des Bürgerhaushaltes vergütet. Die Angebote für die Jugendlichen sind kostenlos und sollen regelmäßig stattfinden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

13. Handwerkermarkt mit Künstlern aus der Region

Handwerkermarkt mit Künstlern aus der Region einmal jährlich anbieten.

Die Umsetzung könnte einmalig erfolgen und müsste auf­ grund personeller Ressourcen über einen externen Dienstleis­ter erfolgen.

Kosten: zirka 15.000 Euro

14. Kindertheater

Im Kommunikationszentrum könnte eine kleine Kindertheater-Serie stattfinden, zum Beispiel an sechs Terminen im Frühjahr und Herbst 2022. Die Veranstaltungen sollten sich an die Kinder im Kita- oder Grundschulalter richten, die aufgrund der Pandemie zum Teil solche Angebote noch gar nicht kennenlernen durften.

Kosten: zirka 2.000 Euro

Sport

15. Sportangebot auf dem Sportplatz an Sonntagen

Es wäre toll, wenn wieder, wie 2020, an den Sonntagen auf dem Sportplatz Energy Dance und andere Sportarten angeboten werden können.

Kosten: zirka 5.500 Euro

16. Trimm-Pfad für Senioren

Trimm-Pfad für Senioren in Velten nach dem Vorbild in Hennigsdorf.

Der Vorschlag ist gemäß Richtlinie zum Bürgerhaushalt ab­stimmungsfähig. Innerhalb des Budgets von 15.000 Euro sind einige Trimm-Geräte umsetzbar. Ein Ort im Stadtgebiet müsste bei erfolgreicher Wahl noch gefunden werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

17. Trimm-Dich-Pfad oder Motorikparcours für Erwachsene und Kinder

Trimm-Dich-Pfad (ähnlich Hennigsdorf Conradsberg) oder Motorikparcours (ähnlich Wohnungsgenossenschaft Hennigsdorf - Tucholsky Straße) oder etwas Vergleichbares, wo Erwachsene und Kinder die Möglichkeit haben, sich fit zu halten.

Innerhalb des Budgets von 15.000 Euro sind einige Trimm- beziehungsweise Motorik-Geräte umsetzbar. Ein Ort im Stadtgebiet müsste bei erfolgreicher Wahl noch gefunden werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

18. Boccia/Boule-Bahn

Boule (oder wie es in Frankreich richtig heißt: „Petanque“) ist ein schöner und geselliger Sport für alle Generationen. Er kann ohne großen Aufwand oder Kosten zwischendurch oder nach Feierabend gespielt werden. Ein Bouleplatz wäre  ein schöner Treffpunkt für die Veltener. Er würde außerdem eine Verbindung zu unserer französischen Partnerstadt schaffen. Vielleicht könnte in Zukunft dort ehrenamtlich einmal pro Jahr ein kleines Boule-Turnier organisiert werden. Geeignete Standorte könnten der Viktoriapark oder der kleine Park Wilhelmstraße Ecke Mühlenstraße sein. Sicher bieten sich auch andere Orte, wie der Rathausvorplatz, an.

Eine Umsetzung wäre im Park am Volkshaus möglich.

Kosten: zirka 12.000 Euro

Stadtmöblierung

19. Beleuchtung Nauener Straße / Kreisbahnstraße

Verbesserung der Beleuchtungssituation mit einer oder zwei zusätzlichen Mastleuchten im/am Gleispark und zwar konkret an den Sitzbänken, die näher zum Bahnhof stehen. Eine am Parkplatz und die erste im Park selbst. Zu späterer Stunde treiben dort dunkle Gestalten ihr Unwesen, und bedingt durch das Wochenende fällt für den Bauhof Velten sehr viel Arbeit in Form von Verschmutzung (Partys et cetera) an. Also wäre das somit ein Plus an Sicherheit und Sauberkeit.

Kosten: zirka 6.000 Euro

20. Zusätzlicher Schaukasten der Stadt Velten in der Mittelstraße

Im Norden Veltens fehlt es an einem Schaukasten für Informationen der Stadt. Viele Spaziergänger, Hundebesitzer und andere Personen gehen zahlreich in der Mühlenstraße, in der Großen Promenade und der Fichtestraße spazieren. Wie in Velten Süd am Bürgerhaus oder auch in der Stadtmitte würde dieser Schaukasten nicht nur Besucher informieren, sondern auch die Einwohner.

Kosten: zirka 2.500 Euro

21. Aufstellung von zwei Parkbänken in der Großen Promenade

Die Bänke können in der Grünfläche aufgestellt wer­ den. Dazu müsste dann jeweils ein Weg und eine befestigte Flä­che sowie ein Abfallbehälter vorgesehen werden.

Kosten: zirka 3.000 Euro

22. Mülleimer in Velten Grün

Ausstattung mit mehreren Mülleimern, da immer wieder Zigaretten, Papier und sonstiger Müll einfach weggeworfen werden.

Kosten: zirka 600 Euro

23. Bänke für den Luchwiesenweg

Die Kosten sind für zwei Bänke berechnet.

Kosten: zirka 1.200 Euro

24. Müllbehälter für die Straße Am Heidering

Viele Fernfahrer nutzen die Straße als Parkplatz. Dadurch fällt viel Müll an. Deshalb wäre es sinnvoll, alle 120 Meter (zirka drei Lkw-Längen) einen Müllbehälter zur Verfügung zu stellen.

Die Kosten sind für fünf Mülleimer berechnet.

Kosten: zirka 1.250 Euro

25. Mülleimer für die Straße Am Heidekrug

Am Ende der Straße „Am Heidekrug“ wäre auch noch ein Papierkorb wünschenswert, weil auch dort viel Verpackungsmüll und auch Hundekot anfällt. Am besten wäre es, wenn dieser Papierkorb am rechten Straßenrand stehen
könnte, da die Umweltverschmutzer ja nicht gern laufen.

Kosten: zirka 200 Euro

26. Blumenschalen und Pflanzen auf dem Rathausplatz

Die Umgestaltung des Rathausvorplatzes wurde unter landschaftsplanerischen und denkmalschutzrechtlichen Vorgaben mit öffentlichen Fördermitteln realisiert. Daher ist die Rahmengestaltung der Anlage in ihrer Form zu erhal­ten. Kleinere Änderungen wie die Ergänzung durch zwei Pflanz­schalen und die Ergänzung der vorhandenen Pflanzbeete sind denkbar, müssen aber im Einvernehmen mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde erfolgen.

Kosten: zirka 3.000 Euro

27. Hundetoiletten Marwitzer Trift

Kosten: zirka 600 Euro

28. Bänke und Velten-typische Leuchtwürfel Am Anger bei Bäckerei Hübsch

Aufstellen von Bänken und Velten-typischen Leuchtmöbeln (Würfel) im Bereich Am Anger in Richtung Bäckerei Hübsch. Hier sind Orte wie Restaurant, Café, Bäckerei, Fleischer, Physiotherapie..., die von vielen Leuten besucht werden. So könnten sie mehr ins Zentrum einbezogen werden.

Kosten: zirka 15.000 Euro

29. Kalli Kachel für den Kreisverkehr Velten Grün

Ich bin für eine Aufstellung von unserem Veltener Maskottchen „Kalli Kachel“ im Kreisverkehr an der HEM-Tankstelle in Velten Grün. Es sollte sich dabei um eine Statue handeln, die vielleicht zirka zwei Meter groß ist, damit diese auch gesehen wird. Was dies kostet, kann ich nicht sagen, aber vielleicht haben Sie dafür schon eine Orientierung. Ich freue mich immer, wenn ich im Kreisverkehr in Leegebruch den Elefanten beziehungsweise am Ortseingang Oranienburg die Figuren sehe.

Kosten: zirka 5.000 Euro

Verkehr

30. Beantragung Weißdornweg und Feldstraße zur Spielstraße mit Berliner Kissen

Beantragung einer Spielstraße bei der Straßenverkehrsbehörde: Weißdornweg und Feldstraße könnten familienfreundlich umgebaut werden, anlehnend an die Elisabethstraße. Mit Berliner Kissen am Eingang Weißdornweg / Bötzower Straße. In der Wohngegend gibt es viele Familien mit spielenden Kindern und immer wieder Gefahrensituationen durch zu schnelle Autos von Pflegediensten, Pakettransportern oder Privaten.

Kosten: zirka 11.500 Euro

31. Sackgassenschild für den Sandweg

Kosten: zirka 300 Euro

32. Bremsschwellen in der Westrandsiedlung

Ich wünsche mir Bremsschwellen (Berliner Kissen) in der Westrandsiedlung – von der Bötzower Straße (bergauf ) bis zur Tonbahn. Sämtliche Pkw fahren mit erhöhter Geschwindigkeit den Berg nach oben ohne auf Fußgänger/Kinder zu achten.

Kosten: zirka 7.500 Euro

33. Bodenschwellen für Chopinweg, Beethovenweg und Schubertweg

In der sogenannten „Botag-Siedlung“, korrekt: Stadtrandsiedlung, ist die Geschwindigkeit in den Straßen Chopinweg, Schubertweg und Beethovenweg durch das Schild „verkehrsberuhigter Bereich“ auf Schritttempo reduziert. Es kommt
ständig zur Missachtung durch KfZ, die viel zu schnell fahren, so dass unter anderem auch spielende Kinder gefährdet werden. Ich schlage vor, weitere Bodenschwellen zu installieren. Besonders wichtig im Chopinweg, da es hier noch keine Schwellen gibt und besonders schnell gefahren wird. Ich schlage drei Schwellen für den Chopinweg vor. An den Enden von Schubert- und Beethovenweg zur Uhlandstraße und zum Chopinweg sollte noch jeweils eine weitere Bodenschwelle installiert werden.

Kosten: zirka 12.000 Euro

34. Anbringung eines Sichtspiegels im Kreuzungsbereich Beethovenweg / Uhlandstraße

Gerade wir als Anwohner haben das Problem, dass beim Ausfahren vom Beethovenweg in die Uhlandstraße die rechte und linke Seite der Uhlandstraße so gut wie gar nicht einzusehen sind. So ist es immer ein Wagnis, hier abzubiegen. Parkende Fahrzeuge, manchmal auch Kleintransporter, versperren zusätzlich die Sicht auf diese Kreuzung. Wer sich konkret ein Bild machen möchte, sollte mal versuchen, in den Nachmittagsstunden oder am Wochenende die Kreuzung zu befahren. Ein einfacher Verkehrsspiegel, der im Kreuzungsbereich aufgestellt wird, könnte hier schnell Abhilfe schaffen.

Kosten: zirka 800 Euro