Drei Auszubildende für die Veltener Kitas
Drei neue Gesichter für zwei städtische Kitas: Mit Leonie Suckow, Paul Lauber und Gerry Dembek gehören seit Freitag, 1. August 2025, neue Auszubildende zum Team in den Kitas „Villa Regenbogen“ und „Kinderland I“.
Wie in jedem Jahr wurden die drei angehenden staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher von Bürgermeisterin Ines Hübner willkommen geheißen. Die kleine, von ihr überreichte Zuckertüte gehört ebenfalls zu jedem Start eines neuen Ausbildungsjahres dazu.
Ich freue mich, dass wir wieder neue Auszubildende für unsere Kitas gewinnen konnten.
Ines Hübner, Bürgermeisterin
Die drei Auszubildenden konnten sich unter 48 Bewerbenden durchsetzen. Während der 18-jährige Paul Lauber zunächst in der Kita „Kinderland I“ zu finden sein wird, bereichern Leonie Suckow, 17 Jahre, und Gerry Dembek, 36 Jahre, die „Villa Regenbogen“ sowohl in der Kita als auch im Hort. Die Theorie lernen sie gemeinsam in einer Klasse am Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg.
Alle drei haben bereits ein wenig in ihre neue Wirkungsstätte hineingeschnuppert, dabei viele erste Eindrücke gesammelt und sind voller Vorfreude auf ihren nun eingeschlagenen Berufsweg. „Ich wollte beruflich gern etwas machen, was jeden Tag spannend ist. Einen Bürojob kann ich mir nicht vorstellen“, berichtete Leonie Suckow, die bereits in ihrem Heimatort Leegebruch ein Praktikum in einer Kita absolviert hat. Auch Paul Lauber kann schon auf erste Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit verweisen. Der Veltener hat bei einem Praktikum im Evangelischen Kindergarten Velten für sich erkannt: „Ich möchte im sozialen Bereich arbeiten und Erzieher werden. Denn es ist faszinierend, zu beobachten, wie sich Kinder entwickeln und dass das, was man ihnen beibringt, ankommt.“ Für den 36-jährigen Gerry Dembek aus Hennigsdorf war es die Geburt der eigenen Tochter, der ihm aufgezeigt hat, dass er sich beruflich noch einmal neuorientieren will. Nach acht Jahren bei der Bundeswehr und einer anschließenden Tätigkeit im Medienmanagement für ein Fitnessunternehmen hat er sich nun für den Beruf des Erziehers entschieden: „Ich hatte durch meine Tochter erstmals Berührungspunkte mit einer Kita und habe festgestellt, dass ich mir diese schöne Arbeit auch für mich vorstellen kann.“ Schon nach seinem ersten Tag in der „Villa“ im Ferienhort konnte er schmunzelnd und doch auch ein wenig stolz verkünden: „Ich habe schon erste Freundschaften mit Kindern geknüpft.“
Das hörte nicht nur Bürgermeisterin Ines Hübner gern, sondern auch Praxisanleiterin Anna-Katharina Nentwich. Als eine von insgesamt elf Ansprechpersonen für die Auszubildenden war sie bei der Begrüßung dabei. Drei Mal unter der Woche treffen sich die Anleiter mit den momentan insgesamt zwölf angehenden Erzieherinnen und Erziehern, um sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Währenddessen rotieren die Auszubildenden zwischen den vier städtischen Kita-Einrichtungen.