Bürgermeisterin auf Innenstadt-Rundgang: Im Austausch mit Gewerbetreibenden
Bei einem Rundgang durch die Veltener Innenstadt hat Bürgermeisterin Ines Hübner kürzlich die Gelegenheit genutzt, mit lokalen Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen. Bei sommerlichem Wetter und lebhaftem Markttreiben führte ihr Weg durch die Poststraße, entlang der Viktoriastraße bis hin zum Marktplatz – mit vielen spannenden Einblicken in das vielfältige Geschäftsleben vor Ort.
Erste Station war die „Ofenstadt Post“ von Susanne und Maik Mihatsch in der Poststraße. Die beiden berichten, dass regionale Produkte bei ihren Kundinnen und Kunden besonders gefragt sind. Zudem führen sie in der Sommersaison erfolgreich Angel-Artikel. „Die Nachfrage ist groß, und wir freuen uns, dass unser Konzept aufgeht“, so Mihatsch. Fünf Mitarbeitende beschäftigen sie inzwischen in Velten und Leegebruch. Die Filialneugründung in die Poststraße haben sie nicht bereut: „Hier stimmt die Lage und das Umfeld passt.“
Auch das neue Geschäft „Body Piercing Berlin“ von Tim Gerdes in der Viktoriastraße 54 hat sich etabliert. Neben professionellem Piercing in einem hygienisch einwandfreien Umfeld zeigt das Studio auch wechselnde Kunstwerke – wie in einer kleinen Galerie.
Viele Menschen lassen sich piercen, wenn sie einen besonderen Moment oder Umbruch in ihrem Leben erleben – wir begleiten sie dabei.
Tim Gerdes, Body Piercing Berlin
Direkt nebenan betreibt Anne-Kathrin Lehmann ihr Tattoostudio „Nuke Artsworks“ – ein kleines grünes Paradies mit Dschungelatmosphäre. Die junge Künstlerin, deren Eltern in Velten leben, hat eine Vorliebe für ungewöhnliche und witzige Motive, die sie – ebenso wie die Klassiker wie Blüten – gemeinsam mit einem Künstlerkollegen aus Kanada auf beziehungsweise unter die Haut bringt. Ihre Kunden kommen sowohl aus Velten als auch aus der gesamten Region.
Weiter Richtung Marktplatz liegt „Katja’s Kiosk“ von Katja Hoffmann. Neben Paketannahme, Lotto und Zeitschriften bietet sie kleine Süßigkeiten für Kinder und vieles mehr – ein unkomplizierter, nachbarschaftlicher Treffpunkt mit Herz. Besonders engagiert zeigt sie sich mit ihrer Spendenaktion für das regionale Tierheim, für das sie eine dauerhafte Annahmestelle eingerichtet hat.
Letzte Station des Rundgangs war das Spielwarenkaufhaus „Ostow“, das mit seinem breit gefächerten Sortiment weit über die Stadtgrenzen hinaus Kunden anzieht. Geschäftsführer Mike Treptow und sein Team stecken bereits mitten in den Planungen für die Weihnachtsdekoration.
Man muss den Menschen immer wieder etwas Neues bieten und ein Gespür für Trends auf dem Spielwarenmarkt entwickeln.
Mike Treptow, Ostow
Aktuell wird der Bereich für Schultaschen erweitert – passend zur Schulzeit, in der viele Familien mit Schulmaterial versorgt werden. Zum Abschluss betonte Bürgermeisterin Hübner: „Dass wir hier in Velten ein so vielfältiges und engagiertes Geschäftsleben haben – vom Kiosk bis zum kleinen Kaufhaus – ist ein echter Gewinn für unsere Stadt. Wer lokal einkauft, stärkt nicht nur den Handel, sondern auch den sozialen Zusammenhalt.“